In diesem Erzählkonzert des Rundfunk-Sinfonieorchesters verschmilzt, was sich über Jahrhunderte gegenseitig inspiriert hat: Literatur, Musik und Stimme. 1831 verfasste Alexander Puschkin seine Novelle „Der Schneesturm“ – ein Meisterwerk über die Launen des Zufalls. Mehr als 140 Jahre später schuf der Komponist Georgi Swiridow dazu seine „Musikalischen Illustrationen“ – eine Komposition von eindringlicher Bildkraft. Swiridows Musik greift die Bilder der Handlung auf und steigert die Dramatik mit volkstümlichen Melodien sowie märchenhaften Klanglandschaften. Die Geschichte von Liebe und Verhängnis mit einem überraschenden Ende entfaltet sich so als lebendiges Hörkino, das das Sinfonieorchester unter seinem Chefdirigenten Vladimir Jurowski inszeniert. Die Schauspielerin Mechthild Großmann, bekannt für ihre markante Stimme und als Staatsanwältin im Münsteraner „Tatort“, verleiht Puschkins Prosa lebhaften Ausdruck.
Swiridow: Der Schneesturm
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
Seit 2011 leitet Joshua Bell die Academy of St Martin in the Fields. Sein Violinspiel liegt in zahlreichen Aufnahmen vor – und in 20 000 digitalen Samples.
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