Prior Walter erkrankt im Amerika der achtziger Jahre an Aids. In seinem Überlebenskampf erfindet er einen Engel, der ihn beauftragt, die Welt zu retten. Transvestit Belize kümmert sich im Krankenhaus um den Sterbenden. Der mormonische Anwalt Joe versteckt sein wahres Gesicht vor seiner Frau und beginnt eine Affäre mit dem jüngeren Louis. Joe arbeitet für Roy Cohn, auch er homosexuell, wobei Roy seine Neigung mit Schwulenhass zu verdecken versucht. Fünf Männer, deren Schicksale miteinander verbunden sind, kommen in Peter Eötvös’ „Angels in America“ zusammen. Nicht nur das Thema weicht von klassischen Opernsujets ab, auch die Musik sticht durch Jazz-, Rock- und Musicalelemente hervor. (IÇ)
Eötvös: Angels in America
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„Es liegt mir auf der Zunge“
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