„Alle Menschen müssen sterben“ überschrieb 1652 Johann Rosenmüller einen Choral, dessen klarer Aussage sich niemand entziehen kann. Doch wie klingt das Ende des Lebens? Dieser Frage gehen das Gürzenich-Orchester und Dirigent Sakari Oramo in ihrem Konzertabend „Schwanengesang“ nach. Der britische Komponist Jonathan Harvey findet eine Antwort im buddhistischen Sámatha, einer Form der Meditation, bei der das ruhelose Verweilen („Tranquil Abiding“) im Fokus steht. Richard Strauss hingegen näherte sich dem Thema als junger Erwachsener in seinem Tonpoem „Tod und Verklärung“, einer Art Fiebertraum, und einem Jahr vor seinem Tod in den „Vier letzten Liedern“ an. Eine hochpolitische Deutung findet sich indes in einem Auszug aus George Benjamins Oper „Lessons in Love and Violence“.
Anu Komsi (Sopran), Gürzenich-Orchester Köln, Sakari Oramo (Leitung)
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„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
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