Wenn man sie nach ihrem Lieblingskomponisten fragt, muss Anastasia Kobekina nicht lange überlegen: Es ist ihr Vater Vladimir Kobekin, der für seine Tochter die „Galliarda-Variationen“ geschrieben hat, ein vom Tamburin angetriebenes, wild wirbelndes Stück, das die Cellistin gerne als Zugabe spielt. Eine solche fordert das Publikum von ihr regelmäßig ein, denn das Spiel der 31-jährigen Russin ist bezaubernd, intelligent gestaltet, von hoher Phrasierungskunst durchzogen. Was die charmante Solistin anstrebt, damit hält sie nicht hinterm Berg: eine Weltkarriere. Auf dem Weg dorthin hat sie schon viele Stufen souverän genommen. Immer wieder trifft sie dabei auf einen wichtigen Genrebeitrag für ihr Instrument: Elgars von Tragik und Abschiedsstimmung erfülltes Cellokonzert.
Anastasia Kobekina (Violoncello), Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Aziz Shokhakimov (Leitung)
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