Startseite » Rezensionen » Zauber des Barock

CD-Rezension Stefan Temmingh & Dorothee Mields: Inspired by Song

Zauber des Barock

Stefan Temmingh und Dorothee Mields lassen sich vom englischen Lied inspirieren

vonKlemens Hippel,

Die Kunst der Improvisation und Variation als ein Wesenszug barocker Musik hat in den vergangenen Jahren immer mehr das Interesse der Aufführungspraxis gewonnen. Stefan Temmingh zeigt jetzt in einer sehr gelungenen Sammlung die zwei wichtigen Seite dieses Prinzips: Die spontane (oder wenigstens spontan klingende) Erfindung einerseits, der Bezug auf vorliegende, teilweise in ganz Europa von unzähligen Komponisten verwendete Vorlagen andererseits. Besonderes Augenmerk gilt dabei der engen Verbindung von Vokal- und Instrumentalmusik, der der Blockflötist gemeinsam mit der Sängerin Dorothee Mields nachspürt. Mal ist es das Lied, das zuerst kam, dann wieder wird Instrumentales ins Lied verwandelt, besonders beeindruckend in einer Vokalfassung der „Follia“ von Thomas D’Urfey. Eine Aufnahme voller Spielfreude, die den ganzen Zauber der frühbarocken englischen Musik wirksam werden lässt.

Auch interessant

Rezensionen

Anzeige

Anzeige

Audio der Woche

Musik des Mozart-Sohns Franz Xaver

Andriy Dragan und das Musikkollegium Winterthur entdecken die Klavierkonzerte des jüngsten Mozart-Sohns.

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!