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CD-Rezension Julia Lezhneva

Motetten für das Major-Debüt

Entdeckt hat sie naïve. 2010 setzte das französische Label die damals erst 20-jährige Julia Lezhneva in einer Vivaldi-Operneinspielung ein und gab ihr auch gleich die Möglichkeit zum ersten Solorecital. Schon im Herbst des darauffolgenden Jahres stand sie für die Decca bei einer Produktion von Händels Alessandro im Aufnahmestudio: Das Label hatte das Talent der jungen…

vonMichael Blümke,

Entdeckt hat sie naïve. 2010 setzte das französische Label die damals erst 20-jährige Julia Lezhneva in einer Vivaldi-Operneinspielung ein und gab ihr auch gleich die Möglichkeit zum ersten Solorecital. Schon im Herbst des darauffolgenden Jahres stand sie für die Decca bei einer Produktion von Händels Alessandro im Aufnahmestudio: Das Label hatte das Talent der jungen Russin erkannt und sie unter Vertrag genommen. Doch so sehr man ihr diese Chance gönnt, so sehr hätte man ihr gleichzeitig gewünscht, sich noch ein paar Jahre in Ruhe entwickeln zu können, bevor der Schritt zur ganz großen Vermarktung folgt. Nun also das erste Album beim neuen künstlerischen Zuhause. In vier Motetten des 18. Jahrhunderts führt Julia Lezhneva ihre wunderbar klangschöne Stimme vor, die mädchenhafte Frische und leichtgängige Koloraturen mit einer reizvollen Mezzo-Schattierung verbindet. In Porporas In caelo stelle clare stellt sie zudem ihre exzellente Trillerfertigkeit unter Beweis. Giovanni Antonini sorgt mit seinem Giardino Armonico für die belebende instrumentale Unterstützung.

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