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Rezension Elizabeth Sombart – Mozart: Klavierkonzerte Nr. 20, 21, 23 & 27

Unverbindlich

In Mozarts späten Klavierkonzerten fehlt es Elizabeth Sombart und dem Royal Philharmonic Orchestra unter Pierre Vallet klanglich an Substanz.

vonFrank Armbruster,

Vier der schönsten Mozart-Klavierkonzerte hat sich Elizabeth Sombart hier ausgesucht, und mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter Pierre Vallet ein hervorragendes Orchester gleich dazu. Allein: Man wird nicht so recht glücklich mit diesen Aufnahmen. Sombart ist eine feine Musikerin, die schön phrasieren kann und über einen leichten Anschlag verfügt: Den Beginn der Romanze aus KV 466 tupft sie fast traumverloren aus dem Flügel und legt jeden Ton auf die sprichwörtliche Goldwaage. Aber insgesamt fehlt es ihrem Klang doch an Substanz und ihrem Spiel an artikulatorischer Vielfalt – eine Gleichförmigkeit, der sich das Orchester weitgehend anpasst. Vor allem in den Durchführungsteilen perlt die Musik doch ingesamt sehr unverbindlich dahin, dazu kommen im Kopfsatz von KV 595 einige merkwürdige (dem Schnitt geschuldete?) Temposchwankungen, die den Gesamteindruck zusätzlich trüben.

Pierre Vallet
Pierre Vallet

Mozart: Klavierkonzerte Nr. 20, 21, 23 & 27

Elizabeth Sombart (Klavier), Royal Philharmonic Orchestra, Pierre Vallet (Leitung)
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