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CD-Rezension Alexandre Tharaud

Vom Konzertpodium auf die Leinwand

Jetzt ist er also auch noch unter die Schauspieler gegangen: Im neuen Film Liebe von Michael Haneke spielt Alexandre Tharaud den zu einem gefeierten Pianisten gewordenen ehemaligen Schüler einer alten Klavierlehrerin. Auch wenn er im Film nicht sehr lange zu sehen ist – hören kann man deutlich mehr von ihm, hat Tharaud doch auch den…

vonMichael Blümke,

Jetzt ist er also auch noch unter die Schauspieler gegangen: Im neuen Film Liebe von Michael Haneke spielt Alexandre Tharaud den zu einem gefeierten Pianisten gewordenen ehemaligen Schüler einer alten Klavierlehrerin. Auch wenn er im Film nicht sehr lange zu sehen ist – hören kann man deutlich mehr von ihm, hat Tharaud doch auch den Soundtrack für den diesjährigen Gewinnerfilm der Goldenen Palme in Cannes aufgenommen. Hauptsächlich Schubert-Impromptus sind es, in denen der 43-jährige Franzose seinen delikat-duftigen Anschlag und sein farbenreiches, raffiniertes Spiel erklingen lässt, doch steuert er auch einige Beethoven-Bagatellen und einen Bach-Choral bei. Natürlich ist das kein vollwertiges Recital, und auch die Spieldauer der CD ist viel zu kurz, doch freut man sich als Klavierfan, diesen Ausnahmepianisten wieder einmal mit ein paar für ihn neuen Stücken genießen zu können.

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