Richard Wagner

Freitag, 25.09.2020 19:30 Uhr KKL Kultur- und Kongresszentrum Luzern

Tine Thing Helseth, Philharmonie Baden-Baden, Manfred Obrecht

Wagner: Vorspiel zum dritten Akt von „Lohengrin“, Ouvertüre zu „Rienzi, der letzte der Tribunen“, Haydn: Trompetenkonzert in Es-Dur, Beethoven: Sinfonie Nr. 5

Samstag, 31.10.2020 19:30 Uhr KKL Kultur- und Kongresszentrum Luzern

Evgenia Grekova, Milen Bozhkov, Michele Govi, Coro Dell’Opera Di Parma, …

Wagner: Einzug der Gäste auf der Wartburg, Smetana: Die Moldau, Rusalkas: Lied an den Mond, Rossini: Amen, in Sempiterna Saecula, Gounod: Cäcielienmesse

Donnerstag, 21.01.2021 19:30 Uhr Stadtcasino Basel

Wagner: Siegried WWV 86C

Rachel Nicholls (Sopran), Wiebke Lehmkuhl (Alt), Daniel Frank (Tenor), Derek Welton (Bassbariton), Sinfonieorchester Basel, Mark Elder (Leitung)

Sonntag, 06.06.2021 16:00 Uhr Stadttheater Bern

Wagner: Parsifal

Chor Konzert Theater Bern, Berner Symphonieorchester, Mario Venzago (Leitung), Mattew Wild (Regie)

Sonntag, 13.06.2021 16:00 Uhr Stadttheater Bern

Wagner: Parsifal

Chor Konzert Theater Bern, Berner Symphonieorchester, Mario Venzago (Leitung), Mattew Wild (Regie)

Sonntag, 20.06.2021 16:00 Uhr Stadttheater Bern

Wagner: Parsifal

Chor Konzert Theater Bern, Berner Symphonieorchester, Mario Venzago (Leitung), Mattew Wild (Regie)

Sonntag, 27.06.2021 16:00 Uhr Stadttheater Bern

Wagner: Parsifal

Chor Konzert Theater Bern, Berner Symphonieorchester, Mario Venzago (Leitung), Mattew Wild (Regie)

Mittwoch, 30.06.2021 17:00 Uhr Stadttheater Bern

Wagner: Parsifal

Chor Konzert Theater Bern, Berner Symphonieorchester, Mario Venzago (Leitung), Mattew Wild (Regie)

Opern-Kritik: Oper Köln – Tristan und Isolde

Ertrinken, Versinken in höchster Lust!

(Köln, 21.9.2019) Saisonauftakt mit wahren Wagnerwonnen: Heldentenor Peter Seiffert und GMD François-Xavier Roth begeistern mit einer so noch nicht gehörten Lesart der grandiosen Partitur. weiter

Opern-Kritik: Staatstheater Nürnberg – Lohengrin

Die Götter sind unter uns

(Nürnberg, 12.5.2019) David Hermann und Joana Mallwitz überraschen mit einem szenisch kurzweiligen und musikalisch glanzvollen „Lohengrin“. weiter

Opern-Kritik: Theater Hagen – Tristan und Isolde

Jeder für sich allein zu Haus

(Hagen, 07.04.2019) Jochen Biganzoli gelingt es in Hagen tatsächlich die innere Handlung in Wagners „Tristan und Isolde“ sichtbar zu machen. weiter

Opern-Kritik: Oper Leipzig – Der fliegende Holländer

Leipziger Seemannsgarn

(Leipzig, 30.3.2019) An der Oper Leipzig inszeniert Michiel Dijkema Richard Wagners „Der fliegende Holländer“, Ulf Schirmer dirigiert. weiter

Opern-Kritik: Staatstheater Kassel – Die Walküre

Gewalt und Leidenschaft

(Kassel, 9.3.2019) In Kassel bleibt der neuen Ring von Markus Dietz und Francesco Angelico mit einer exemplarischen „Walküre“ auf Erfolgskurs. weiter

Opern-Kritik: Grand Théâtre de Genève – Götterdämmerung

Magischer Realismus

(Genf, 16.2.2019) Wie die Altmeister Dieter Dorn und Jürgen Rose dem Dirigenten Georg Fritzsch mit Wagners „Götterdämmerung“ zu einem Triumph verhelfen. weiter

Opern-Kritik: Grand Théâtre de Genève – Siegfried

Poesie statt Politik

(Genf, 15.2.2019) Die Altmeister Jürgen Rose und Dieter Dorn frischen ihren Fantasy-fabelhaften „Ring“ zur Wiedereröffnung des Genfer Opernhauses mit einer gefeierten Sängerschar fulminant auf. weiter

Porträt Grand Théâtre de Genève

Neuer alter Opernglanz

Intendant Tobias Richter feiert mit Wagners „Der Ring des Nibelungen“ die festliche Wiedereröffnung des stolzen Grand Théâtre de Genève. weiter

Opern-Kritik: Theater Chemnitz – Götterdämmerung

Helden schluchzen, Helden sterben

(Chemnitz, 1.12.2018) Elisabeth Stöppler beschert dem von vier Frauen in Szene gesetzten „Ring“ sein fulminantes Finale. weiter

Opern-Kritik: Nationaltheater Mannheim – Die Meistersinger von Nürnberg

Kasperletheater für Große

(Mannheim, 28.10.2018) Nigel Lowery verulkt Richard Wagner very British – und verzwergt ihn. weiter

Rezension Christian Thielemann – Meistersinger

Großartiges Musikfestspiel

Der „Meistersinger“-Mitschnitt der Salzburger Osterfestspiele 2019 mit Georg Zeppenfeld als souverän gestaltender Schusterpoet und Christian Thielemann am Pult. weiter

Rezension Wagner: Das Rheingold

Packendes Rheingold

Das Sänger-Ensemble ist in kluger Begeisterung dabei mit Alberich, Loge, Wotan an der Spitze, wie es sein muss. weiter

CD-Rezension Nina Stemme – Wagner: Live recordings 2003-2013

Ausnahmeerscheinung

Nina Stemme singt mühelos, mit wirklicher musikalischer Gestaltung, wiedererkennbarem, herb-klarem Timbre und grandios fokussierter Höhe weiter

DVD-Rezension Christian Thielemann

Ehehölle statt Liebestod

Katharina Wagner überrascht mit einer sehr heutigen Sichtweise auf das Werk ihres Urgroßvaters weiter

CD-Rezension Kimbo Ishii - Die Braut von Messina

Geglückte Ausgrabung

Diese Aufnahme einer eher unbekannten tschechischen Oper in der Wagner-Nachfolge sollte man sich keinesfalls entgehen lassen weiter

CD-Rezension Christian Thielemann

Romantisch

Christian Thielemann entlockt der Staatskapelle Dresden einen warmen, seidigen, nie seifigen Ton weiter

CD-Rezension Dan Ettinger

Meilenstein

Das Mannheimer Nationaltheater dokumentiert Achim Freyers herausragende Ring-Inszenierung weiter

CD-Rezension Fabio Luisi

Wagnerglück mit Luisi

Mit der Philharmonia Zürich setzt Fabio Luisi auf ein helles Klangbild, durchhörbare Mittelstimmen und liebevolle Details weiter

DVD-Rezension Jonas Kaumann - Wagner: Parsifal

Die große Show des Jonas K.

Jonas Kaufmann überzeugt als Parsifal – ganz im Gegensatz zu François Girards blasser Personenregie weiter

CD-Rezension Philippe Jordan

In bestechender Verfassung

Eine späte Geburtstagsüberraschung: War Wagner der Vater des Impressionismus? Das Orchestre de L’Opéra de Paris spielt unter seinem Chef Philippe Jordan in bestechender Verfassung weiter

Wagner: Parsifal

(UA Bayreuth 1882) Aus der Stille, unbegleitet – abgestimmt in changierender Klangmischung von tiefen Klarinetten, hohen Fagotten, tiefen Violinen und hohen Violoncelli – steigt das Abendmahl-Motiv wie eine segnende Geste langsam auf und nieder. Dann beginnt ein As-Dur Akkord sanft zu leuchten und unbestimmbar zu pulsieren. Vor diesem Goldgrund erhebt… weiter

Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg

(UA München 1868) Im Mittelpunkt steht eine warme Sommernacht: Johannisnacht! Ein duftender Fliederbusch (Holunder) führt eine handfeste Prügelei herbei. Wer weiß, wie das geschah? fragt Sachs in seinem Wahnmonolog (er müsste es wissen, denn er selbst hat an des Wahnes Faden gezogen). Dieser Schuster und Poet dazu ist ein echter… weiter

Wagner: Tristan und Isolde

(UA München 1864) Tristan bringt Isolde seinem Oheim König Marke als Braut. Nach einer Aussprache auf der Überfahrt von Irland nach Cornwall wollen beide gemeinsam sterben, doch Brangäne, Isoldes Vertraute, vertauscht Todes- und Liebestrank. Tristan und Isolde treffen sich, als Marke auf der Jagd ist. Von Melot, einem Höfling, gewarnt,… weiter

Wagner: Der Ring des Nibelungen – Götterdämmerung

(UA Bayreuth 1876) In nächtlichem es-Moll spinnen die Nornen das Schicksalsseil. Ratlos, wie es weitergeht, zerren sie daran – es reißt. Bei Sonnenaufgang trennen sich Brünnhilde und Siegfried – den Helden drängt es zu neuen Taten. Als Zeichen seiner Treue schenkt er ihr seinen Ring. Auf seiner Rheinfahrt gelangt er… weiter

Wagner: Der Ring des Nibelungen – Siegfried

(UA Bayreuth 1876) Leises Paukengrollen, ein „sinnendes“ Fagottmotiv, absteigend bis zu „der Erde Nabelnest“ – hier haust der Zwerg Mime. Er werkelt an einem Schwert für seinen Ziehsohn Siegfried: Zwangvolle Plage! Müh ohne Zweck! Der Charaktertenor muss dazu rhythmisch hämmern – eine virtuose Partie! Siegfried erzwingt von Mime Auskunft über… weiter

Wagner: Der Ring des Nibelungen – Die Walküre

(UA Bayreuth 1876) Heftiges Unwetter. Ein urzeitliches, um eine starke Esche gezimmertes Haus. Ein junger Held, waffenlos, flüchtet herein und bricht am Herd zusammen. Die junge Frau des Hauses, allein (ihr Gatte Hunding kämpft draußen) pflegt ihn. Kaum Worte, aber die Motive im Orchester sprechen: Das „Annäherungsmotiv“, das „Zuneigungsmotiv“ und… weiter

Wagner: Der Ring des Nibelungen – Das Rheingold

(UA Bayreuth 1876) Im Anfang war – ein auf- und abwogender Es-Dur-Akkord, denn die erste Szene spielt auf dem Grund des Rheins. Drei Rheintöchter – im Idealfall nackte Nixen – bewachen einen blinkenden Schatz: das Rheingold. Alberich, ein zwergenhafter Nibelung, beäugt die Szene. Hin und her gerissen zwischen Sexualtrieb und… weiter

Wagner: Lohengrin

Romantische Oper (UA Weimar 1850) Zwei unvollkommene (weil unvollständige) A-Dur-Akkorde übereinander: Der untere mit warmer, weicher Terz, doch ohne Quint, der obere mit kühler, fester Quint, doch ohne Terz, zusammen das vollkommene Bild des Lichts: Innen leuchtend, außen schimmernd – so beginnt das Vorspiel. Aus höchsten Regionen unnahbar euren Schritten… weiter

Wagner: Tannhäuser

und der Sängerkrieg auf Wartburg (UA Dresden 1845) Andante maestoso: Aus der Ferne naht ein Pilgerzug. Wagner instrumentiert den Choral bewusst asketisch – in der Klarinette allein oder im Horn allein klänge die Melodie sinnlich, von beiden zusammen klingt sie gequält. Wenn die Büßenden vorüberziehen, peitscht eine heftige Streicherfigur wie… weiter

Wagner: Der fliegende Holländer

(UA Dresden 1843) Am Anfang zwei Visionen: heulender Sturm im Skagerrak. Aus der Ferne Schiffsmasten und blutrote Segel, sich rasend nähernd, ungeheure Wogen vor sich herschiebend – auf hohem Bord ein bleicher Kapitän – Pfiffe und Kommandos wie Peitschenhiebe, in der Ferne verschwindend. Spinnstube in einer norwegischen Hafenstadt. Eines der… weiter