Sie haben bereits in der Schulzeit Ihre erste A-cappella-Gruppe gegründet. Wie kamen Sie dazu?
Ich saß schon als Kind vor dem Plattenspieler und habe Mozart rauf und runter gehört. Mit acht Jahren habe ich angefangen, Klavier zu spielen, und bin dann in Köln auf eine Schule gegangen, die einen eigenen Musikzweig hatte. Da haben wir eine sehr umfassende musiktheoretische Ausbildung bekommen und konnten auch selbst viel ausprobieren. Das Singen hat mir immer großen Spaß gemacht, und so habe ich mich als Teenager mit Schulfreunden in die Fußgängerzone gestellt und etwas Taschengeld dazuverdient. Aus dieser Gruppe ist dann später die Band Basta geworden.
Ist Ihre Leidenschaft für klassische Musik geblieben?
Auf jeden Fall. Ich gehe zwar leider sehr selten in Konzerte, weil ich selbst so oft auftrete und froh bin, wenn ich an einem freien Abend bei meiner Familie zu Hause sein kann. Aber auf längeren Autofahrten höre ich oft Musik und gerne – als Ausgleich und Erdung zu meinem Beruf – sehr tiefe, emotional bewegende Stücke. Eines meiner Lieblingswerke ist „Ein deutsches Requiem“ von Brahms. Neuerdings entwickele ich ein Faible für Skrjabin, den ich sehr gerne höre, der mich aber auch ein bisschen herausfordert.
Warum ist Musik fester Bestandteil Ihrer Programme?
Musik ist für mich eine wahnsinnig wichtige Trägerin von Emotionen. Auch wenn mein Programm humoristisch ist, liebe ich die Momente, in denen ich musiziere und bewegende Momente schaffe, die über Pointen hinausgehen. Diese Augenblicke sind für mich unverzichtbar.




