Christoph Vratz
Artikel
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Natürlich fließend
Beeindruckend schlicht und stets ausdrucksvoll präsentiert Sopranistin Elsa Dreisig einen umfangreichen Querschnitt des Opernrepertoires.
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Fundstücke
Reinhard Goebel und das Münchner Rundfunkorchester haben zwei lohnenswerte Raritäten von Mozart und Cannabich ausgegraben.
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Fällige Wiederentdeckung
Dank des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und Christopher Ward erfahren Paul Büttners späte Sinfonien ihre verdiente Aufmerksamkeit.
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Ausgewogen
Schlüssig doch ohne Bereitschaft für Extreme meistert die von Michael Alexander Willens angeführte Kölner Akademie Bachs „Lutherische Messen“.
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Warm tönend
Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons setzt in Felix Mendelssohns Sinfonien und den beiden großen Oratorien auf ein üppiges Klangbild.
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Stimmig
Justin Doyle versammelt den RIAS Kammerchor und das Konzerthausorchester Berlin für die oratorische Version von Joseph Haydns Passionsmusik.
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Erzählkraft
Raphaël Pichon und Pygmalion erkunden Bachs „Johannes-Passion“ und überzeugen mit seltener Narrativität und beeindruckender Vitalität.
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Hier schlägt das Herz
Das Trio aus Tabea Zimmermann, Jean-Guihen Queyras und Javier Perianes dringt wachsam und sensibel in die Romantik vor.
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Mit Fokus
Klar in der Tongebung, deutlich konturiert und wo nötig innig spielt Daniel Lozakovich Bearbeitungen bekannter Zugaben.
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Dumpf
Mit gewohnt rundem Klang, aber auch ohne Risikobereitschaft präsentiert Elisabeth Leonskaja gewichtige Werke von Robert Schumann.
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Trennscharf
Mit einem überzeugenden Live-Mitschnitt von Bachs „Goldberg-Variationen“ empfiehlt sich der junge Pianist Yunchan Lim.
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Tief vertraut
Wie berührend und überwältigend französische Kammermusik aus der Zeit um 1900 klingt, zeigt das Trio Wanderer exemplarisch.
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Halbgar
Geiger Renaud Capuçon widmet sich mit schlankem Ton Bachs Sonaten und Partiten. Das Ergebnis vermag nur teilweise zu überzeugen.
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Empfindsamer Tastenpoet
Umsichtig, poetisch und fein schattiert durchwandert der junge Eric Lu Schuberts Impromptus.
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Rücksichtslos mitreißend
Das Quatuor Ébène und das Belcea Quartet verschmelzen in den Oktetten von Mendelssohn und Enescu.
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Klang-Opulenz
Dunkel gefärbt und lyrisch deutet das von Markus Poschner dirigierte Orchestra della Svizzera italiana Tschaikowskys „Manfred“-Sinfonie aus.
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Umsichtig
Finghin Collins bringt auf einem Flügel des berühmten französischen Klavierbauers Pleyel Werke von Haydn bis Debussy zum Klingen.
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Willkommen anders
Das Miró Quartet deutet ganz ohne Kitsch den klingenden Winter neu – von „In dulci jubilo“ bis „In the Bleak Midwinter“.
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Überzeugende Linienführung
Agil und frisch verneigt sich Pianistin Jenaba Kanneh-Mason vor der gleichsam pianophilen Schriftstellerin Jane Austen.
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Opernschmelz mit Saxofon
An der Grenze zwischen Kammermusik und Oper durchwandert Tenor Daniel Behle mit dem Alliage Quintett Evergreens und Preziosen seines Repertoires.
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Unverwechselbar
Mikhail Pletnev versteht die Préludes von Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin als empfindsame Miniaturen aus dem Reich des Träumens.
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„Ich wäre gerne sarkastischer“
Nemanja Radulović über sein erstes Prokofjew-Album, mentale Herausforderungen und den Klang alter und neuer Geigen.
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