Agostino Steffani, Priester, Diplomat und Komponist zugleich, trat 1688 das Amt des Opernkapellmeisters am Hannoverschen Hofe an. Hier schuf er unter anderem sein Dramma „La libertá contenta“, das man später unter dem reißerischen Titel „Der in seiner Freyheit vergnügte Alcibiades“ aufführte. Jenes heute selten gehörte barocke Juwel findet nun in der pittoresken Kulisse des Schwetzinger Rokokotheaters seinen Weg zurück auf die Bühne. Mit musikalischer Eleganz und Ausdruckskraft erzählt das Werk vom athenischen Staatsmann Alcibiades, der, verstoßen und getarnt, Zuflucht im feindlichen Sparta sucht, um dort ein intrigenreiches Spiel aus Maskerade, Verführung und Macht anzuzetteln. Regie führt Clemens Flick.
Steffani: Der in seiner Freiheit vergnügte Alcibiades
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„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
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