Besonders gelungene Choreografien bleiben der Nachwelt mitunter ebenso beständig erhalten wie die kunstvolle Musik, für die sie geschaffen wurden. Ein Beispiel dafür ist Jean-Christophe Maillots Choreografie zu Sergej Prokofjews Märchenballett „Cinderella“, die er 1999 für die Ballets de Monte-Carlo entwickelte und die nun am Aalto-Theater Essen zu erleben ist. Maillot gilt als Künstler, dessen Œuvre sich nur sehr vage mit Kategorien wie Klassizismus, Tradition und Avantgarde beschreiben lässt. In seiner Choreografie von „Cinderella“ verbindet er Märchenhaftes mit moderner Ästhetik und erschafft eine fantasievolle Welt, die zugleich durch Schlichtheit, Wandelbarkeit und ein intensives Farbenspiel fasziniert.
Prokofjew: Cinderella
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
Seit 2011 leitet Joshua Bell die Academy of St Martin in the Fields. Sein Violinspiel liegt in zahlreichen Aufnahmen vor – und in 20 000 digitalen Samples.
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