Wenn ein Hollywood-Star, ein Finanzmagnat, ein verkleideter Präsident, eine rasende Reporterin und ein exzentrischer Erfinder im fiktiven Staat Boliguay aufeinandertreffen, dann ist das komödiantische Chaos vorprogrammiert. Nico Dostal gelang mit „Clivia“ ein kunstvoll absurdes Spiel der Klischees. Das Werk avancierte nach seiner Berliner Uraufführung im schicksalhaften Jahr 1933 schnell zu einem Klassiker. Ohne deren Charme zu verlieren, haben Regisseur Julien Chavaz und Dirigent Kai Tietje die Operette neu arrangiert und aus der aberwitzigen Story eine zeitgemäße Überarbeitung geschaffen.
Dostal: Clivia
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„Mein erstes Engagement war eine Operette“
Jonas Kaufmann besinnt sich auf die sogenannte leichte Muse zurück – wobei er bei diesem Begriff schmunzeln muss.
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