Wer ist diese geheimnisvolle Mélisande, die wie aus dem Nichts erscheint und, einem düsteren Omen gleich, den Brüdern Pelléas und Golaud – die sie beide lieben – Unheil verheißt? Mit „Pelléas et Mélisande“ schuf Claude Debussy eine, wenn nicht die eindrucksvollste kammermusikalische Oper nach Wagners „Tristan“. Schon das Prélude atmet die rätselhafte Stimmung jenes Waldes, in dem Golaud die verstörte Mélisande entdeckt. Tiefgründig und harmonisch von erlesener Komplexität durchzieht die Musik die Tragödie wie Schattenbild und Seelenspiegel zugleich. In Darmstadt verspricht die junge Gastdirigentin Lucie Leguay, diesen klanglichen Reichtum in all seinen Schattierungen freizulegen.
Debussy: Pelléas et Mélisande
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