Unschlagbar

CD-Rezension Bruce Dickey

Unschlag­bar

Hochvirtuos und meditativ zugleich: Bruce Dickey spielt Frühbarock und Spätrenaissance unvergleichbar

Bruce Dickey, legen­dä­rer und füh­ren­der Zin­ke­nist, wid­met sich in die­ser Auf­nah­me der Ver­zie­rungs­kunst in Wer­ken von Früh­ba­rock und Spät­re­nais­sance. Mal in den Klang der 1565 erbau­ten Orgel ver­wo­ben, mal nur von einer Har­fe oder von Gam­ben beglei­tet, ver­steht es der in Ita­li­en leben­de Ame­ri­ka­ner dabei, über den über­aus kom­ple­xen Dimi­nu­tio­nen nie die Melo­die­li­nie aus den Augen zu ver­lie­ren. So ent­steht eine gleich­zei­tig hoch­vir­tuo­se und medi­ta­ti­ve Musik. Und klang­lich ist die durch den Far­ben­reich­tum der stets prä­zi­se into­nier­ten mit­tel­tö­ni­gen Stim­mung beein­dru­cken­de CD eben­so wenig zu über­bie­ten wie an Genau­ig­keit und Viel­falt der Arti­ku­la­ti­on.

La bella minuta.
Lieder für Zink um 1600

Bruce Dickey, Liuwe Tamminga, Claudia Pasetto, Leonardo Bartolotto, Alberto Rasi, Maria Christina Cleary
Passacaille

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