3 Fragen an ...

Gustav Peter Wöhler

Der Schauspieler, Sänger und Entertainer im Kurzinterview

© Gabriella Meros

Sie sind zwar Schauspieler, doch Ihren ersten Auftritt hatten Sie mit sechs Jahren als Sänger …

… ja, auf der Weihnachtsfeier des Männergesangvereins Herford-Eickum in der Kneipe meiner Eltern, wo ich ein Weihnachtslied vortrug – und alle Mütter haben geweint. Nur die Kinder haben gesagt: Was bildet der sich denn ein? 

Offenbar zu Unrecht, wie sich später dann im Gesangsunterricht gezeigt hat …

… ich habe nur ein paar Stunden für die Inszenierung der Operette Die Großherzogin von Gerolstein am Hamburger Schauspielhaus genommen, doch die Lehrerin meinte zu mir: „Wären Sie doch eher gekommen, Herr Wöhler – Sie wären Sänger geworden.“

Nun, zumindest im Popbereich pflegen Sie das Hobby Gesang mit ihrer Band ja neben dem Schauspiel bis heute, wenn Sie Pop-Songs und Schlager anstimmen.

Ich singe für mein Leben gern! Durch den Gesang kommt vieles aus mir heraus, was sich angestaut hat – Singen ist für mich wie eine Erlösung. Und als Zuhörer bringt mich gute Musik, etwa von Joni Mitchell, zum Weinen! 

Auch interessant

„Ich war wie gefesselt und wusste: Das ist es!“

Raphaela Gromes über ihre unverbrüchliche Liebe zu ihrem Bergonzi-Cello, erstaunliche Forschungsarbeiten und den Reiz von Musikvideos. weiter

Interview Ariane Matiakh

„Wir sind viel mehr als nur Männer und Frauen“

Dirigentin Ariane Matiakh spricht im Interview über strahlende Vorbilder, unnötige Ärgernisse und überfälliges Umdenken. weiter

Interview Jonathan Tetelman

„Alles kann ein Abenteuer sein“

Tenor Jonathan Tetelman über unterschiedliche Opernkulturen, einen unbequemen Stimmfachwechsel – und seine Vergangenheit als New Yorker DJ. weiter

Kommentare sind geschlossen.