Patrick Erb studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in Heidelberg. Nach Praktika in der Redaktion der neuen musikzeitung (nmz) und der Lokalredaktion des Münchner Merkurs arbeite er als freier Mitarbeiter für die neue musikzeitung. Seit 2023 ist er als Volontär bei concerti tätig.
Patrick Erb
Artikel
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Komik ist nun die US-amerikanische Tragödie
(Hamburg, 1.2.2026) Von guten Riesenechsen, narzisstischen Orangen und Mäusen, die uns alle verraten haben: An der Staatsoper Hamburg kommt Komponistin Olga Neuwirths und Schriftstellerin Elfriede Jellineks lang erwartete Politsatire „Monster’s Paradise“ zur Uraufführung.
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Es ist Macbeth, aber in komisch
(Basel, 22.1.2026) Am Theater Basel inszeniert Herbert Fritsch Verdis „Macbeth“ als grelles, choreografisch verdichtetes Spiel, das den Schrecken der Machtgier mit burlesker Lust an der Überzeichnung bricht.
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„Wir machen schon auch Quatsch – aber eigentlich immer mit Niveau“
Die Story hinter dem Bild: Im InstaView stellen sich German Gents einer geheimen Auswahl ihrer eigenen Instagram-Postings – und bekommen Gelegenheit zum Kommentar.
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Prickelnd wie Champagner
Die Wiener Philharmoniker und Dirigent Yannick Nézet-Séguin begrüßen furios, schillernd und mit mehreren Premieren das neue Jahr.
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Sterben für Fortgeschrittene
Schon immer spielt der Tod in der Oper eine besondere Rolle und sorgt oft für den musikalischen Höhepunkt. Ein kritischer Blick auf die künstlerische Vielfalt des Themas lohnt daher sehr.
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Wie Kirschblütenblätter
Eleonora Buratto gehört zu jenen seltenen Stimmen, die schon mit einem einzigen Ton das Tor zu einer verborgenen Welt öffnen.
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„Das Leben besteht aus Details“
Gabriel Venzago hat in dieser Spielzeit sein Amt als Generalmusikdirektor und Chefdirigent in Mainz angetreten.
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„Gegen Stress reichen 500 Kilogramm Pferd völlig!“
Die Story hinter dem Bild: Im InstaView stellt sich Selina Ott einer geheimen Auswahl ihrer eigenen Instagram-Postings – und bekommt Gelegenheit zum Kommentar.
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Im eisigen Bann der Schneekönigin
Die Weihnachtszeit wird durch die märchenhafte Figur der Schneekönigin in unterschiedlichen Interpretationen verzaubert.
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Klingende Christbaumkugeln
Weihnachtsalben gehören zum Fest wie Glühwein und Lebkuchen. Was im Trend liegt, zeigt unsere Auswahl.
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Historisierend, gleichsam futuristisch
Christian Tetzlaff und das BBC Philharmonic Orchestra bringen unendliche Melodien in Violinkonzerten von Thomas Adès und Edward Elgar zum Klingen.
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Bruckner in Reinform
Bruckner-Spezialist Gerd Schaller und die Philharmonie Festiva deuten die achte Sinfonie in ihrer Finalversion präzise und zielgenau aus.
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Hör‘ ich Cymbal-Klänge?
Kurzweilig, erheiternd und bisweilen nostalgisch führt das Talich Quartet durch Melodien aus Osteuropa – von Antonín Dvořák bis Grigoraș Dinicu.
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Die eigene Sprache finden
Pianist Julius Asal erhebt die Improvisation zur Lebensphilosophie – und sprüht geradezu vor Ideen.
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Für Kenner und Liebhaber
Nach der Einspielung sämtlicher Haydn-Sinfonien richten die Heidelberger Sinfoniker unter Johannes Klumpp den Blick auf Zeitgenossen des Wiener Klassikers.
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Exilant und Weltenbürger
Der 23-jährige Russe Alexander Malofeev gilt als rasant aufsteigender Stern am Pianistenhimmel.
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„In solchen Momenten hilft nur Lachen“
Tenor Pene Pati über Klassik in Polynesien, Oper als Mannschaftssport – und die perfekte Komödie.
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Anders, aber bitte nichts Neues!
Mit Klassikern die Säle füllen oder mehr Abwechslung bieten? Stückentwicklungen könnten eine Lösung sein.
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Wenn die Zeit Erkenntnis schafft
(Zürich, 21.9.2025) Richard Strauss’ „Rosenkavalier“ eröffnet in Zürich die Intendanz von Matthias Schulz – Lydia Steier entfesselt dabei ein grell-groteskes Bildertheater, auf das Joana Mallwitz musikalisch vital eingeht.
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Eine Seele, so grau und doch so aufbrausend wie die See
(Luzern, 6.9.2025) Benjamin Brittens „Peter Grimes“ am Theater Luzern zeigt eindrucksvoll, wie eine Gesellschaft am Außenseiter zerbricht – Regisseur Wolfgang Nägele vertraut dabei auf bitterkomische Brechungen, während Dirigent Jonathan Bloxham die See im Orchester toben lässt.
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„Das Konzert muss eine Oase der Schönheit, aber auch des Zusammenhalts sein“
Der französische Harfenist Xavier de Maistre spricht über die Bedeutung von Kultur und Klassik und seine Rückkehr zu Händels Musik.
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
Seit 2011 leitet Joshua Bell die Academy of St Martin in the Fields. Sein Violinspiel liegt in zahlreichen Aufnahmen vor – und in 20 000 digitalen Samples.
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