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OPUS KLASSIK 2026: Preisträgerinnen und Preisträger stehen fest

Ausgezeichnet lebendig

Mit Jonas Kaufmann, Andrè Schuen und Anna Lapwood zeichnet der OPUS KLASSIK 2026 internationale Größen der Szene aus. Gleichzeitig rückt Deutschlands wichtigster Klassikpreis innovative Konzertformate und junge Talente in den Fokus.

vonJohann Buddecke,

Die Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik hat die Preisträgerinnen und Preisträger des OPUS KLASSIK 2026 bekannt gegeben. Der deutsche Preis für klassische Musik wird in diesem Jahr in 30 Kategorien verliehen. Zu den Ausgezeichneten zählen unter anderem die Mezzosopranistin Joyce DiDonato, Tenor Jonas Kaufmann, Pianistin Alice Sara Ott, Bariton Andrè Schuen sowie Organistin Anna Lapwood. Ebenfalls geehrt werden die Duisburger Philharmoniker, das Quatuor Ébène und das Vokalensemble Voces8.

Als Sänger des Jahres wurde Andrè Schuen ausgezeichnet, während Anna Lucia Richter die Ehrung als Sängerin des Jahres erhält. Violinist Christian Tetzlaff wurde als Instrumentalist des Jahres ausgezeichnet. Pianist Jean Rondeau erhält den Preis für die solistische Einspielung Instrument des Jahres. Als Komponist des Jahres wird Dieter Ammann ausgezeichnet.

Besondere Aufmerksamkeit gilt den noch jungen Kategorien für herausragende Live-Projekte. Anna Lapwood wird für die Live-Performance des Jahres als Solistin geehrt. Die Duisburger Philharmoniker erhalten für ihr Projekt „Marxloh Music Circus“ die Auszeichnung in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen live“. In der Kategorie „Innovatives Konzert des Jahres“ werden sowohl Cellistin Anastasia Kobekina gemeinsam mit Choreografin Sasha Waltz als auch das Konzerthaus Dortmund ausgezeichnet.

Musikalischer Nachwuchs im Fokus: OPUS KLASSIK

Auch der musikalische Nachwuchs spielt eine wichtige Rolle. Zu den Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern des Jahres zählen die Sopranistin Shira Patchornik, Cellist Simon Tetzlaff, Bassbariton Marcel Brunner und Pianist Alexander Malofeev.

Der Preis für Nachwuchsförderung im Bereich Kinder- und Jugendarbeit geht an das Freiburger Barockorchester und das Ensemble Recherche für das Projekt „HEAR! We move“. In Kooperation mit dem Deutschen Musikrat wird Florian Aschenbrenner als Musiklehrer des Jahres geehrt. Der Innovationspreis für Nachhaltigkeit geht an Gregor A. Mayrhofer für sein „Recycling Concerto“.

Nach Angaben der Veranstalter wurden aus mehr als 680 Einreichungen insgesamt 116 Projekte für die Shortlist nominiert. Eine elfköpfige Jury wählte daraus 39 Preisträgerinnen und Preisträger aus.

Die Preisverleihungen finden am 10. Oktober 2026 beim OPUS-KLASSIK-Konzert im Fotografiska Berlin sowie am 11. Oktober 2026 im Rahmen der Gala im Konzerthaus Berlin statt. Die Gala wird von Désirée Nosbusch moderiert, die musikalische Leitung übernimmt Anna Rakitina mit dem Konzerthausorchester Berlin. Das ZDF überträgt die Veranstaltung am Abend des 11. Oktober.

Die Kategorien „Würdigung des Lebenswerks“ und „Bestseller des Jahres“ werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

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