Ob Wasserschloss oder Windmühle, historische Scheune oder barocker Kirchenraum: Vom 23. August bis 4. Oktober lädt das 22. Niederrhein Musikfestival unter dem Motto „Klangräume Rheinland“ zu sechs Konzerten sowie zu Werkstattkonzerten und Schulworkshops in Düsseldorf, Mönchengladbach, Jüchen, Kaarst und Nettetal.
So widmen sich die Mezzosopranistin Shai Terry und das Maiburg Ensemble auf Schloss Dyck jüdischen Lebenswelten zwischen Verlust, Hoffnung und Lebensfreude; Lena Gorelik liest dazu aus ihrem Roman „Wer wir sind“. In der Rokokokirche Wickrathberg lassen Anna Carewe und Oli Bott barocke Linien, Jazzrhythmen und Improvisation für Cello und Vibraphon ineinanderfließen.
Die Festivalproduktion „Into the Wild – Klang der Freiheit“ verbindet im Düsseldorfer Maxhaus Jon Krakauers Roman mit Musik von Bach, den Beatles und Keith Jarrett. Im Tuppenhof beschwören Pianist Florian Noack und Stepptänzer Nikolai Kemeny anschließend den Geist der Roaring Twenties, des Charleston und Gershwins. Zum Abschluss spannt Joaquim Santos Simões in der Stammenmühle Nettetal auf der Gitarre einen Bogen von Mauro Giuliani bis Ennio Morricone, von der Opernbühne bis zur Kinoleinwand.
concerti verlost 3×2 Tickets für das Eröffnungskonzert „Sound Stories“ des Niederrhein Musikfestival, das am 23. August im Innenhof von Schloss Dyck stattfindet.
Den Auftakt aber gestalten am 23. August im Innenhof von Schloss Dyck der Blockflötist Stefan Temmingh und die Harfenistin Margret Koell. In ihren „Sound Stories“ treffen neun Blockflöten auf drei Harfen; Werke aus sechs Ländern und fünf Jahrhunderten verbinden sich zu einer vielgestaltigen musikalischen Erzählung. Der Bogen reicht von Bach über Piazzolla bis in die Gegenwart. Entstehen soll eine wilde, extravagante und sinnliche Mischung, die keineswegs beliebig, sondern bewusst und bisweilen auch politisch reflektiert kuratiert ist: eine persönliche Auswahl an Klanggeschichten und ein verheißungsvoller Auftakt des Niederrhein Musikfestivals.





