Termintipp

Reimann: Lear

© Gaby Gerster/Schott Promotion

Aribert Reimann

Aribert Reimann

Als einen „Klassiker der Avantgarde“ bezeichnet man heute gern das Monumentalwerk Lear von Aribert Reimann. 1978 am Münchner Nationaltheater erstmals aufgeführt (damals mit Dietrich Fischer-Dieskau in der Titelpartie) wurde das Werk sofort zum Hit, zählt bis heute sogar zu den meistgespielten deutschen Opern des 20. Jahrhunderts. Aber das Werk hat es in sich: Nicht nur, dass der Schlagwerkapparat nahezu jeden Orchestergraben zum Platzen bringen dürfte; auch für das Gesangsensemble stellt die hochkomplexe Partitur eine enorme Herausforderung dar. In Hannover will man es unter der Regie von Joe Hill-Gibbins dennoch wagen und bringt den in avantgardistische Klangsprache gehüllten, unverwüstlichen Shakespeare-Stoff auf die Bühne des Staatsopernhauses. Finsteres Treiben, Misstrauen und Machtversessenheit umgeben dabei vor allem Michael Kupfer-Radecky in der schwerwiegenden Rolle des alt-verbitterten König Lear. Am Pult herrscht GMD Stephan Zilias über das Niedersächsische Staatsorchester. (AS)

Interpreten

Michael Kupfer-Radecky (König Lear)
Darwin Prakash (Herzog von Albany)
Pawel Brozek (Herzog von Cornwall)
Stephan Zilias (Leitung)
Joe Hill-Gibbins (Regie)

Termine

Sonntag, 03.03.2024
16:00 Uhr
Yannick Spanier (König von Frankreich), Philipp Kapeller (Graf von Kent)
Freitag, 08.03.2024
19:30 Uhr
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Sonntag, 10.03.2024
16:00 Uhr
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Donnerstag, 21.03.2024
19:30 Uhr
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Vergangene Termine

Mittwoch, 14.02.2024
19:30 Uhr
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Samstag, 10.02.2024
19:30 Uhr Premiere
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