Einen Rahmen aus zwei g-Moll-Sinfonien mit einem bewegenden Cellokonzert im Zentrum präsentiert Christian Øland gemeinsam mit der Magdeburgischen Philharmonie: Joseph Haydns Sinfonie Nr. 39, wegen ihres stürmischen Charakters später „Tempesta di mare“ genannt, markiert seinen selbstbewussten Amtsantritt als Kapellmeister bei Fürst Esterházy und weist mit ihrer Besetzung von vier Hörnern bereits auf Mozart voraus. Dessen berühmte Sinfonie Nr. 40 besticht durch ihre leidenschaftliche, düstere Grundstimmung. Besonders das prägnante Eröffnungsthema machte sie zu einem der meistgespielten Werke der Klassik. Edward Elgars Cellokonzert, 1919 uraufgeführt, ist das letzte große Werk des Komponisten und ein bewegender Abschied von einer vom Krieg gezeichneten Welt. Solist ist Adolfo Gutiérrez Arenas.
Adolfo Gutiérrez Arenas (Violoncello), Magdeburgische Philharmonie, Christian Øland (Leitung)
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