Das New York Philharmonic gehört zu den bedeutenden Sinfonieorchestern der Vereinigten Staaten und ist neben dem Philadelphia Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra und dem Cleveland Orchestra eines der „Big Five“. 1842 auf Initiative des amerikanischen Dirigenten Ureli Corelli Hill gegründet, ist es das älteste aktive Orchester der USA.
Bereits früh standen Dirigenten wie Gustav Mahler, Arturo Toscanini, Bruno Walter und Leonard Bernstein an der Spitze des Klangkörpers und etablierten ihn international. 1922 gehörte das Orchester zu den ersten großen Klangkörpern, die Konzerte im Radio übertrugen. Unter Bernsteins Leitung erschloss man sich mit den „Young People’s Concerts“ neues Publikum. Zu den wichtigen Uraufführungen des Orchesters zählen Antonín Dvořáks 9. Sinfonie, Igor Strawinskys „Sinfonie in drei Sätzen“ und John Adams’ „On the Transmigration of Souls“. Darüber hinaus prägten Pierre Boulez, Zubin Mehta, Kurt Masur, Lorin Maazel, Alan Gilbert und Jaap van Zweden als Musikdirektoren das Orchesterprofil.
Im Herbst 2026 hat Gustavo Dudamel die Position des Chefdirigenten übernommen.

