© Rolf Walther

Andreas Scholl

Andreas Scholl

Der Countertenor Andreas Scholl wurde in 1967 in Eltville am Rhein geboren und zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den herausragenden Sängern der Alten Musik. An der schweizerischen Schola Cantorum Basiliensis studierte er bei Richard Levitt und René Jacobs. Viel beachtet wurde 1993 sein Solo-Debüt, als er für Jacobs auf dessen Wunsch bei einem Liederabend im Pariser Théâtre Grévin einsprang. 1998 sang er erstmals den Bertarido in Händels „Rodelinda“ beim Glyndebourne Festival, 2006 debütierte er in dieser Rolle an der Metropolitan Opera. Ein Jahr zuvor wurde er als erster Countertenor in der Geschichte zur Last Night of the Proms eingeladen. Er gastierte bei den Salzburger Festspielen (u. a. mit Cecilia Bartoli) und dem Rheingau Musik Festival. Scholl arbeitet regelmäßig mit renommierten Barockorchestern zusammen wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Collegium Vocale Gent und Les Arts Florissants. Weitere Auftritte führten ihn u. a. zu den Berliner Philharmonikern und dem Boston Symphony Orchestra. Scholl unterrichtete seit 1999 in Basel an der Schola Cantorum, 2019 übernahm er eine Gesangsprofessur am Salzburger Mozarteum. Für seine Einspielungen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter zweimal mit dem ECHO Klassik.
Playlist Andreas Scholl

„Gesang in Reinform“

Countertenor Andreas Scholl teilt Stücke und Songs, die man gehört haben sollte. weiter

Gern gehört – Folge 4 mit Andreas Scholl

„Das ist Gesang in seiner reinsten Form“

Gern gehört – Jeden Monat spricht Moderator Holger Wemhoff mit Musikern und Kulturschaffenden über ihre Lieblingsmusik. Folge 4 mit Countertenor Andreas Scholl. weiter

Rezension Twilight People

Traumschöne Gesänge

Fein abgestimmt, intelligent kuratiert: Tamar Halperin und Andreas Scholl bieten stimmungsvolle Entdeckungen aus der Moderne und bei Zeitgenossen. weiter

CD-Rezension Andreas Scholl

Ach wie flüchtig, ach wie nichtig

Auf der Suche nach einer klanglichen Vermittlung der theologischen Botschaft der Nichtigkeit menschlichen Strebens weiter