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Auf Tournee: Yo-Yo Ma und Daniel Barenboim

Nur die Musik zählt

Yo-Yo Ma, Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra setzen musikalische Zeichen für Begegnung und Völkerverständigung.

vonJan-Hendrik Maier,

Musik verbindet Menschen. Dass dieser Satz mehr als ein bauernschlauer Kalenderspruch ist, beweisen Yo-Yo Ma und Daniel Barenboim seit Jahrzehnten. Regelmäßig füllen die beiden Ausnahmemusiker die Säle in aller Welt und lassen für die Dauer eines Konzerts alle kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen Unterschiede ihrer Zuhörer in den Hintergrund treten. Zugleich haben sie mit dem „Silk Road Project“ bzw. dem West-Eastern Divan Orchestra Leuchttürme geschaffen, dessen musikalisches Licht den Gedanken der Völkerverständigung hell erstrahlen lässt. Mit letztgenanntem Klangkörper, in dem seit 1999 israelische und arabische Orchestermusiker gemeinsam auf der Bühne stehen, gehen die beiden Weltbürger nun auf Tournee. Dabei setzten sie mit Antonín Dvořáks Cellokonzert, zu dem der Komponist angeblich auch von einem Besuch an den Niagarafällen inspiriert wurde, und Robert Schumanns vor Lebensfreude gerade so sprudelnder „rheinischen“ Sinfonie zwei sinnliche Klangakzente.

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