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	<title>Rezensionen von Klassik-Neuerscheinungen: Alben &amp; DVDs - concerti.ch</title>
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	<description>Klassische Musik, Klassik-Konzerte, Oper &#38; Festivals</description>
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		<title>Emotionale Virtuosität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan-Hendrik Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu Carl Maria von Webers 200. Todestag deckt eine imposante Box fast 100 Jahre Rezeptionsgeschichte ab und fördert dabei Beachtliches zu Tage.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Carl Maria von Weber war viel mehr als der Schöpfer des „Freischütz“ und des Wunschkonzert-Rondos „Aufforderung zum Tanz“. Neben drei Dialogopern für die Uraufführungsorte München, Berlin und London kapriziert sich diese imposante Edition auf die Orchesterwerke, Solokonzerte, Kammermusik, Virtuosenstücke und Lieder des in Eutin geborenen und bis München, Pilsen, Prag und Dresden wirkenden Komponisten. Die nach Gattungen geordneten CDs bilden gleichzeitig mehrere Jahrzehnte Weber-Rezeption ab. So stehen Aufnahmen des sorgfältigen Wolfgang Sawallisch neben Pionierleistungen wie <a href="https://www.concerti.de/kuenstler/nikolaus-harnoncourt/" id="https://www.concerti.de/kuenstler/nikolaus-harnoncourt/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Nikolaus Harnoncourts</a> „Freischütz“. Glücksgefühle vermitteln viele Werke We-bers, die im Konzertrepertoire neben den zeitgleich entstandenen Partituren <a href="https://www.concerti.de/komponisten/ludwig-van-beethoven/" id="https://www.concerti.de/komponisten/ludwig-van-beethoven/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Beethovens</a> und <a href="https://www.concerti.de/komponisten/franz-schubert/" id="https://www.concerti.de/komponisten/franz-schubert/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Schuberts</a> leider vernachlässigt werden. Dabei erweist sich Weber wie sein Studienfreund <a href="https://www.concerti.de/komponisten/giacomo-meyerbeer/" id="https://www.concerti.de/komponisten/giacomo-meyerbeer/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Giacomo Meyerbeer</a> als Kosmopolit mit Freude an Inspirationen aus anderen Kulturen. In beachtlicher Fülle macht die Edition mit diesem unterschätzten Œuvre bekannt. Gelegenheitswerke wie die zwei Messen verraten viel über den Zeitgeist zwischen Empire und Biedermeier. Nicht zuletzt zeigt sich, wie Etiketten verengen. Denn Weber steht weit über Begriffen wie Klassik und Romantik.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weber – The Spirit of German Romanticism</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Claudio Arrau (Klavier), Wolfgang Sawallisch (Leitung), Nikolaus Harnoncourt (Leitung) u. v. m.<br>Warner</p>
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		<title>Frische Perspektiven</title>
		<link>https://www.concerti.ch/rezensionen/lahav-shani-dvorak-sinfonie-nr-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan-Hendrik Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dvořáks neunte Sinfonie wird mit dem Rotterdams Philharmonisch Orkest und Lahav Shani zum Ereignis mit jeder Menge Entdeckungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die berühmte Neunte „Aus der Neuen Welt“ von <a href="https://www.concerti.de/komponisten/antonin-dvorak/" id="https://www.concerti.de/komponisten/antonin-dvorak/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Dvořák</a> präsentieren das <a href="https://www.concerti.de/kuenstler/rotterdams-philharmonisch-orkest/" id="https://www.concerti.de/kuenstler/rotterdams-philharmonisch-orkest/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Rotterdams Philharmonisch Orkest</a> und sein junger Chef <a href="https://www.concerti.de/kuenstler/lahav-shani/" id="https://www.concerti.de/kuenstler/lahav-shani/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Lahav Shani</a> nicht als Stück mit Ohrwurmqualitäten, was sich ja sowieso ergibt. Stattdessen kreieren sie ein fesselndes Spiel der Kontraste. Schon alleine, wie in der langsamen Einleitung des Kopfsatzes spannende Erwartung atmosphärisch gezaubert wird, wie dann Orchesterschläge einsetzen, Steigerungen folgen und sich schließlich das Hauptthema immer mehr durchsetzt, fasziniert. Gesten und Phrasierungen sind durchgehend vital gestaltet. Gleichzeitig ist das Orchesterbild beeindruckend transparent, als säße man mitten im Geschehen. Genauso atmosphärisch, als bezwingende Klangbilder mit weitem Horizont, ja als fesselnde Hörfilme mit Tiefenschärfe, geraten die übrigen Sätze. Bei solch frischen Perspektiven geht man auch bei einem populären Dauerbrenner gerne aufmerksam mit. Dazu gibt es die ausladende Konzertouvertüre „Cyrano de Bergerac“ des aus Utrecht stammenden Johan Wagenaar, eine Generation jünger als der böhmische Kollege. Die an <a href="https://www.concerti.de/komponisten/felix-mendelssohn/" id="https://www.concerti.de/komponisten/felix-mendelssohn/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Mendelssohn</a>, <a href="https://www.concerti.de/komponisten/richard-wagner/" id="https://www.concerti.de/komponisten/richard-wagner/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Wagner</a> und <a href="https://www.concerti.de/komponisten/richard-strauss/" id="https://www.concerti.de/komponisten/richard-strauss/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Strauss</a> geschulte Dramatik wird hier gekonnt eingefangen. Die CD ist eine lohnende Erinnerung an die acht Jahre Shanis in Rotterdam, der nach dieser Saison zu den <a href="https://www.concerti.de/kuenstler/muenchner-philharmoniker/" id="https://www.concerti.de/kuenstler/muenchner-philharmoniker/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Münchner Philharmonikern</a> geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“, Wagenaar: Cyrano de Bergerac op. 23</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rotterdams Philharmonisch Orkest, Lahav Shani (Leitung)<br>Warner</p>
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