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	<title>Lieblingsstück - concerti.ch</title>
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	<description>Klassische Musik, Klassik-Konzerte, Oper &#38; Festivals</description>
	<lastBuildDate>Sat, 05 Aug 2023 06:00:34 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Lieblingsstück - concerti.ch</title>
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		<title>Mahler: Adagietto aus Sinfonie Nr. 5</title>
		<link>https://www.concerti.ch/interviews-ch/martynas-levickis-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan-Hendrik Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Aug 2023 06:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingsstück]]></category>
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					<description><![CDATA[Der litauische Akkordeonspieler Martynas Levickis hat Mahlers berühmtes Adagietto eine persönliche Prägung verliehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Anfangs konnte ich den Werken <a href="https://www.concerti.ch/komponisten/gustav-mahler/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Mahlers</a> nicht viel abgewinnen. Doch in Südkorea hatte ich dann mal ein Fotoshooting, mitten in der Nacht bei einem berühmten Fotografen, ein unglaublich kreativer Künstler! Ich betrat also das Studio, wo eine Aufnahme von Mahlers Adagietto lief. Er erzählte mir dann von dieser Musik, und ja, man kann durchaus von einem Erweckungserlebnis sprechen, ich war so berührt von dieser Musik! Von da an drang ich auch mehr und mehr in Mahlers Kompositionen ein, beginnend mit seiner fünften Sinfonie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Martynas Levickis zeigt in seinem Arrangememt Respekt vor Mahlers Werk</h3>



<p>Letztes Jahr habe ich dann das Adagietto für Akkordeon arrangiert. Wie bei anderen Arrangements auch muss man die rechte Balance finden: Einerseits muss der Respekt vor dem Werk und dessen Komponisten durchscheinen, andererseits möchte ich dem Werk eine persönliche Prägung verleihen. Deshalb wäre es mir nicht möglich, die komplette Sinfonie mit ihrer breiten Orchestrierung für das Akkordeon zu arrangieren, aber beim Adagietto mit seiner Reduktion auf Streicher und Harfe funktionierte es großartig, zumindest bekomme ich in meinen Konzerten sehr viel Zuspruch, wenn ich dieses Stück spiele. Gut möglich, dass es am Akkordeon selbst liegt, dass ich verhältnismäßig lange brauchte, nicht nur, um die Musik Mahlers für mich zu entdecken, sondern auch, sie zu bearbeiten. Eine andere plausible Erklärung dafür nannte mir kürzlich ein befreundeter Musiker, und ich musste darüber schmunzeln: „Du wirst älter.“</p>
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		<title>Beethoven: Violinkonzert D-Dur</title>
		<link>https://www.concerti.ch/interviews-ch/lieblingsstueck-ch/lieblingsstueck-veronika-eberle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Sperber]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jun 2023 06:30:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lieblingsstück]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Geigerin Veronika Eberle ist Beethovens Violinkonzert ein ganz besonderer Meilenstein mit stets aktuellen Anklängen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dieses Konzert ist ein Meilenstein für mich: Mit vierzehn studierte ich es bei Ana Chumachenco ein und habe mich sofort damit verbunden gefühlt. Ein Jahr später führte ich es erstmals mit den <a href="https://www.concerti.ch/kuenstler/bamberger-symphoniker/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Bamberger Symphonikern</a> unter <a href="https://www.concerti.ch/kuenstler/jonathan-nott/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Jonathan Nott</a> auf. Auch <a href="https://www.concerti.ch/kuenstler/sir-simon-rattle/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Simon Rattle</a> spielte ich es in einer Probestunde vor. Als ich 2006 eines Tages von der Schule heimkam, war eine Nachricht von ihm auf dem Anrufbeantworter: „Ich habe eine Idee.“ Zwei Wochen später spielte ich mit den <a href="https://www.concerti.ch/kuenstler/berliner-philharmoniker/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Berliner Philharmonikern</a> bei den Salzburger Osterfestspielen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Veronika Eberle kombiniert Beethoven mit der Tonsprache der heutigen Zeit</h3>



<p><a href="https://www.concerti.ch/komponisten/ludwig-van-beethoven/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Beethoven</a> haftet oft ein rebellischer Ruf an. In diesem Konzert ist er auf eine andere Weise radikal: Wenige Noten genügen, und alles ist gesagt. Die reine Virtuosität ist nicht notwendig, ja die Partitur an manchen Stellen sogar karg und abgeklärt. Dadurch entsteht eine Einfachheit, die mich ergreift. Anfangs habe ich die Kreisler-Kadenzen gespielt, die eigentlich aber Werke aus der Romantik sind. Nun ist Beethoven kein Komponist, der verstaubt in der Ecke liegt, sondern stets aktuell ist. Als die Idee einer Aufnahme im Raum stand, dachte ich, am reizvollsten wäre es doch, stammten die Kadenzen von einem Meister der Tonsprecher aus der heutigen Zeit. <a href="https://www.concerti.ch/komponisten/joerg-widmann/" data-wpel-link="internal" target="_self" rel="noopener noreferrer">Jörg Widmann</a> hat auf meine Bitte hin während der Pandemie drei riesige Kadenzen geschrieben, Duos und Terzette mit dem Orchester inbegriffen. Ich bewundere, wie alles rhythmische, melodische und harmonische Material aus dem Konzert stammt und er damit trotzdem einen ganz eigenen Kosmos erschafft. Das lässt das Konzert in einem neuen, noch radikaleren Licht erstrahlen.</p>
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