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	<title>3 Fragen - concerti.ch</title>
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	<description>Klassische Musik, Klassik-Konzerte, Oper &#38; Festivals</description>
	<lastBuildDate>Sat, 16 May 2026 03:00:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>3 Fragen an &#8230;Marti Fischer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luisa Moreno]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 03:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[3 Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[Marti Fischer teilt seine Freude an Musik, indem er bekannte Songs in andere Genres überführt.]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading"> Was war zuerst da: die Freude am Parodieren oder an der Musik? </h3>



<p>Marti Fischer: Definitiv die Musik und zwar in Form von Volks- und Wanderliedern. Meine Großeltern sind mit meinem Bruder und mir oft spazieren gegangen, und dabei haben wir gesungen. Mein Opa hat immer sehr humorvoll eine zweite Stimme erfunden, das habe ich ihm irgendwann nachgemacht. Später habe ich ein Keyboard bekommen, und dann ging es richtig los, auch mit Unterricht, wo meine musikalische Neugier mit Fachkenntnis unterstützt wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading"> Kommt daher Ihre Motivation, Musik zu vermitteln? </h3>



<p>Fischer: Ich hatte das Glück, guten Unterricht zu bekommen. Allerdings ist der häufig teuer und dadurch nicht für alle zugänglich. Musik ist aber für alle da, sie ist die schönste und inklusivste Form der Kommunikation. Ich würde mir daher wünschen, dass der Staat in diesem Bereich noch mehr Angebote schafft. Währenddessen versuche ich, Musik zu erklären – so unterhaltsam wie möglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading"> Arbeiten Sie auch mit klassischer Musik? </h3>



<p>Fischer: Während meiner Jugend hat mich vor allem Schwarze Musik sehr geprägt wie Ragtime, Boogie, Jazz und Soul. Mittlerweile höre ich auch klassische Musik – zwar selten, aber immer mit großer Begeisterung. Das Repertoire ist natürlich sehr komplex, und ich brauche noch Zeit, mich tiefer einzuarbeiten. Ich habe vor einiger Zeit angefangen, ein improvisiertes Lied von Helge Schneider in eine Operettenarie zu verwandeln. In Richtung Klassik werde ich in Zukunft sicher noch mehr experimentieren!</p>



<p></p>
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		<title>3 Fragen an &#8230; Dietmar Bär</title>
		<link>https://www.concerti.ch/interviews-ch/dietmar-baer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Elsholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 03:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[3 Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Schauspieler Dietmar Bär ist vor allem für seine Rolle im Kölner Tatort bekannt, kombiniert aber auch gerne Lesungen mit Musik. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Im Kölner „Tatort“ ermittelten Sie zuletzt im Opernhaus. Wie ist Ihre private Beziehung zur Oper?</h3>



<p>Dietmar Bär: Meinen ersten Kontakt zur Oper hatte ich auf der Bühne: Ich war Statist am Theater meiner Heimatstadt Dortmund, noch bevor ich auf die Schauspielschule ging. Als Tambourmajor in Puccinis „La Bohème“ bin ich für einige Abende immer zum Ende des zweiten Akts in die Kulisse des Pariser Weihnachtsmarkts hineinmarschiert. Das war mein erster prägender Kontakt mit klassischer Musik. Aus Nostalgie bin ich letztes Jahr in Köln nochmal in „La Bohème“ gegangen und habe die schönen Ohrwürmer genossen, die darin versteckt sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt Musik in Ihrem Berufsalltag?</h3>



<p>Bär: Zur klassischen Schauspielausbildung, die ich erhalten habe, gehört auch Gesangsunterricht. Ich singe gelegentlich auf der Bühne, zum Beispiel bei der Heinz-Erhardt-Tournee, mit der ich auch dieses Jahr wieder unterwegs bin. Außerdem arbeite ich sehr gerne mit musikalischen Beiträgen in Lesungen – wenn da zu den Worten ein Klangteppich ausgebreitet wird, ist das fürs Publikum immer sehr reizvoll.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie hören Sie Musik am liebsten: Stream, Radio oder live?</h3>



<p>Bär: Ich höre viel Klassik und Jazz im Radio. Das gefällt mir, wenn ich da im Programm immer wieder Neues entdecken kann, aber auch Altbekanntes aufschnappe, das ich von früher kenne – zum Beispiel Mendelssohns Musik zum „Sommernachtstraum“ oder Bernstein und Gershwin. Mit meinem Theaterhintergrund muss ich trotzdem sagen: Das Live-Erlebnis ist immer noch das Schwerste, das Größte, das Kräftezehrendste, aber auch das Wunderbarste überhaupt.</p>
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