Peter Krause

Artikel
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Machtspiele von Weimar bis München
Diese zehn erfolgversprechenden Opernpremieren der Spielzeit 2026/27 sind eine Reise innerhalb Deutschlands absolut wert.
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Erlösung oder Empörung? Erkenntnis!
Der Musik- und Theaterwissenschaftler Stephan Mösch nähert sich Bayreuth und seinem „Meister“ Richard Wagner mit dem multiperspektivischen Besteck des 20. Jahrhunderts, entdeckt ganz neue Quellen und zeichnet ein inspirierend vielschichtiges Bild, das manch alte Gewissheit in Frage stellt.
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Wagner-Würfeln mit KI
(Bayreuth, 28.7. bis 1.8.2026) 150 Jahre Bayreuther Festspiele: Jetzt ging der erste Zyklus des Jubiläums-„Rings“ zu Ende – mit einem Bilder-Overkill der Künstlichen Intelligenz, nach dessen Erlebnis man verzweifelt nach genuin menschlicher Kreativität rufen will. Die Maschine kann den Menschen nicht ersetzen.
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Wenn das Rheingold in Bilderfluten absäuft
(Bayreuth, 27.7.2026) 150 Jahre Bayreuther Festspiele: Jetzt ging der Jubiläums-„Ring“ an den Start – mit einem von der Künstlichen Intelligenz erfundenem visuellen Wuseln, dessen Beliebigkeit das Publikum ermattet zurücklässt.
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Der Kampf ums Klo
(Bayreuth, 26.7.2026) 150 Jahre Bayreuther Festspiele: Die Eröffnungspremiere mit dem hier noch nie gespielten Frühwerk „Rienzi“ erweist sich als richtig und wichtig. Vor allem die musikalische Interpretation begeistert.
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Der Jedermann-Spießer in uns allen
(Bregenz, 23.7.2026) Die zweite Neuinszenierung der Bregenzer Festspiele 2026 fördert weit mehr Erkenntnisse als die an der Oberfläche kratzende „La traviata“. Leoš Janáčeks „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ sind in der Inszenierung von Yuval Sharon eine Einladung zu erforschen, wieviel gräuliche Bürgerlichkeit in uns allen steckt.
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Plansch-Party der Roaring Twenties
(Bregenz, 22.7.2026) Zum 80. Jubiläum der Bregenzer Festspiele kommt erstmals Verdis „La traviata“ auf die Seebühne. Doch die Inszenierung lässt das Publikum zur Premiere kalt.
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Inszenierte Skandale
Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele: Teil III der Reihe „Countdown für Bayreuth“ widmet sich der Historie des Inszenierens im Festspielhaus – von Richard Wagner als erstem Regisseur bis in die Gegenwart der Jubiläumssaison.
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Vom Zauber der Verwandlung
(Aix-en-Provence, 6.7.2026) Klaus Mäkelä und Barrie Kosky arbeiten in Aix-en-Provence erstmals zusammen und kreieren eine fast historische Lesart von Richard Strauss‘ „Die Frau ohne Schatten“.
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Poetisch politisch
Heute wäre der deutsche Komponist Hans Werner Henze 100 Jahre alt geworden. In seinem reichen Schaffen versöhnte er die Widersprüche der Avantgarde mit einer nachgerade mediterranen Haltung und einem vernehmlichen Bekenntnis zur Schönheit in der (Neuen) Musik.
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Genialität trifft Trivialität
(Genf, 18.6.2026) Der legendäre Rocker Frank Zappa schafft es postmortal auf die Opernbühne – mit seiner eigenen, jung gebliebenen Musik. Da hat der Wahnsinn musikalisch wie szenisch Methode.
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Wagner, der ewige Skandal
Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele: Teil II der Reihe „Countdown für Bayreuth“ widmet sich der Person Richard Wagner, die bis heute ein Stein des Anstoßes geblieben ist.
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Land in Sicht!
Mit Fokus auf den Gründungsmythos der USA und geschärftem Blick gen Westen tritt Alain Perroux die Nachfolge von Aviel Cahn als Intendant des Grand Théâtre de Genève an. Die Spielzeit 2026/27 bietet aber auch ein farbenfrohes Bouquet an bekannten und beliebten Werken.
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„Freude, schöner Götterfunken“
Zubin Mehta wird heute 90 Jahre alt. Als Lustdirigent, Menschenfreund und Menschenfischer entfacht er den Wärmestrom des begeisterten gemeinsamen Musikmachens.
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Grausame Schönheit
Puccinis „Turandot“ wurde vor 100 Jahren uraufgeführt. Ein Werk zwischen den Polen der kulturellen Aneignung, des Kitsches, des aufkommenden Faschismus, des Märchens, der Psychologie und des Aufbruchs in die Moderne. Ist Puccinis unvollendeter Schwanengesang heute noch zu retten?
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Traumata eines Rückkehrers
(Genf, 23.4.2026) Regisseurin Barbora Horáková legt mit ihrer Inszenierung von Puccinis angeblichem Rührstück eine die Interpretations- und Rezeptionsgeschichte fortschreibende famose Deutung vor. Mit hellhöriger Poesie statt mit wohlfeilem Deutungsholzhammer.
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Tanzende Körper in der Ursuppe
(Genf, 19.3.2026) Bei seinem Opernregiedebüt in Genf lehrt uns Choreograf Edward Clug auf feinsinnige Weise das Staunen. Poesie, Fantasie und Magie schlagen jeglichen Realismus in Rameaus barockem Wunderwerk „Castor et Pollux“.
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Kultur nach Kassenlage
Opernhäuser hängen am finanziellen Tropf der Kommunen, denen das Geld ausgeht. Daher braucht es radikale Reformen.
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Intimität und Vision
In der Schweiz werden Resonanzräume für klassische Musik nicht bloß behauptet, sie entstehen auf ganz natürliche Weise.
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Alpenasyl als Inspiration
Die Schweiz war ein Schutzraum für komponierende Flüchtlinge. Hier entstanden einige der erfolgreichsten Opern des modernen Musiktheaters.
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Im Rossini-Absurdistan
(Genf, 23.1.2026) Mit Michele Spotti am Pult des Orchestre de la Suisse Romande ist ein Rossini-Überzeugungstäter am Werk, der ganz tief in die Partitur eines Buffa-Meisterwerks hineinlauscht. Die Inszenierung von Julien Chavaz lässt die Komödie nach allen Regeln der Kunst abschnurren.
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„Yvonne Loriod war eine Pionierin“
Kent Nagano hat sich Yvonne Loriods musikalischem Nachlass verschrieben. Beim Musikfest Berlin bringt er erstmals ein Werk der bislang als Komponistin kaum bekannten Französin zu Gehör.
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